Wir über uns
Wir stärken gemeinsam
die Branche
Wir sind eine starke Gemeinschaft und das seit 1900! Die Innung Sanitär-Heizung-Klima Heidelberg ist die regionale Interessenvertretung der Fachbetriebe.
Als Körperschaft des Öffentlichen Rechts haben wir es uns zur Aufgabe gemacht unsere Mitglieder in fachspezifischen, beruflichen, berufspolitischen und rechtlichen Fragen zu beraten und zu unterstützen. Bei uns profitieren Sie von einem großen Netzwerk versierter Experten mit umfassendem Know-How, das ständig wächst!
Gemeinsam mit unserem Fachverband SHK Baden-Württemberg unterstützen wir seit Jahren die Erhaltung der Struktur des Handwerks, die Erhaltung und konsequente Verbesserung des Ausbildungssystems, und eine Verringerung des Bürokratismus bei den Behörden und Gesetzgebern. Zielgruppen sind die Betriebe, Institutionen Politik und die Presse.
Wir kümmern uns um Ausbildung und Nachwuchs, damit auch in der Zukunft qualifizierte Techniker für Sie und Ihre Bedürfnisse in den Bereichen SHK zur Verfügung stehen.
Wir bieten zudem allen Kundinnen und Kunden sowie allen interessierten Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht nur alle relevanten Informationen rund um die Themen Heizung, Klima, Bäder, Energieberatung und Umweltschutz. Hier finden sie auch genau den richtigen Mann bzw. die richtige Frau für ihr(e) Anliegen!
Chronik der Innung
Über 150 Jahre Innung für Sanitär und Heizung
Bei ihrer Gründung 1885 umfasste unsere Innung 28 Betriebe, die sich fast ausschließlich mit Spenglerarbeiten befassten. Die Herstellung von Gefäßen für Handwerk und Haushalt, letztere sehr oft in kunstvoller Ausführung, beschäftigte die Spengler, andererorts auch Flaschner oder Blechner genannt, ebenso wie die Eindeckung von Turmspitzen, Dächern und Gaupen, sowie das Anbringen von Dachrinnen und Ablaufrohren.
Die Verlegung von Wasser-zu und Abflussleitungen kam zu dieser Zeit noch relativ selten vor, da sich die Bevölkerung aus Brunnen versorgte und das Abwasser in den Rinnstein goss. Die änderte sich mit dem Ausbau der öffentlichen Wasserversorgung und der Erstellung von Abwassersystemen durch die Gemeinden. Ein neues Hygienebewusstsein war die Folge, was sich im vermehrten Einbau von sanitären Einrichtungen niederschlug. Als Folge dieser Entwicklung entstand fließend der neue Beruf des Installateurs, mit dem Aufbau der ersten städtischen Gasversorgung hin zum Gas- und Wasserinstallateur.
Die ersten Zentralheizungen
Die ersten Zentralheizungen vorab meist in öffentlichen Gebäuden, führte dann ebenso stetig zum dritten Fachgebiet, der Erstellung von Heizungsanlagen. Die Ulmer Spengler gründeten im Jahre 1885, die Kollegen aus Blaubeuren und Ehingen im Jahre 1919 selbstständige, freie Innungen.
Neugründung der freien Innungen
Die 1934 bis 1945 als Pflichtinnungen weitergeführten Flaschner-, Spengler- und Installateurinnungen wurden nach Kriegsende, wie alle anderen Innungen auch, auf Befehl der amerikanischen Militärregierung aufgelöst. Zur Neugründung, wieder als freie Innungen, kam es in den darauf folgenden Jahren. Während sich die Innungen aus Blaubeuren und Ulm schon frühzeitig zusammengeschlossen hatten, kam es zum Zusammenschluss der Ehinger Innung erst im Zuge der Im Jahre 1974 vollzogenen Gemeindereform. Die Innung wurde, dem bundesweiten Vorbild folgend, in Innung Sanitär und Heizung Ulm/Alb-Donau umbenannt und erhielt ihr jetziges Gepräge. Sie umfasst heute 129 Betriebe.